Yoga
Hatha & Yin Yoga
BYV-Ausbildung

Yogalehrerin, Ayurveda Ernährungscoach &
Ayurveda Köchin.

Wie alles begann

Meinen ersten Yogakurs habe ich mit gerade einmal 8 Jahren besucht. Von Asanas, Pranayama oder Yogaphilosophie hatte ich damals natürlich keine Ahnung. Ich fand vor allem ziemlich lustig, dass Übungen Namen wie „herabschauender Hund“ oder „Elefantenkopfstand“ hatten.
Da ich als Kind sehr schnell gewachsen bin und dadurch immer wieder körperliche Beschwerden hatte, wurde Yoga schnell mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung.
Die Bewegung tat mir gut, richtete meine Haltung auf, machte mich wieder beweglicher und half mir dabei, meinen Körper besser kennenzulernen.
Von der eigenen Matte zum Unterrichten


Mit den Jahren reichte es mir nicht mehr, Yoga einfach nur zu praktizieren. Ich wollte genauer verstehen, warum wir eigentlich tun, was wir da auf der Matte tun und was hinter all dem steckt.
Also entschied ich mich 2020 für meine erste Yogalehrerausbildung und begann 2021 direkt selbst Yoga zu unterrichten. Was ursprünglich als kleine Idee für „nebenbei“ begann, ist inzwischen zu einem ziemlich großen Herzensbereich meines Lebens geworden.
Heute liebe ich es, Menschen auf der Yogamatte dabei zu begleiten, ihren Körper besser kennenzulernen, neue Bewegungsmöglichkeiten zu entdecken und sich selbst bewusster wahrzunehmen. Und genauso wichtig: Momente zu schaffen, in denen es mal nicht darum geht, etwas zu leisten oder zu funktionieren.
Ein kleines Ritual · seit 2012

Meine ersten Berührungspunkte mit Ayurveda hatte ich schon einige Jahre zuvor. 2012 stellte ich fest, dass Kaffee direkt nach dem Aufstehen und mein Bauch einfach keine besonders guten Freunde waren.
Etwa zur gleichen Zeit kam ich zum ersten Mal mit Ayurveda in Berührung und hörte von der Empfehlung, den Morgen zunächst mit warmem Wasser zu beginnen.
Also probierte ich es aus: Statt direkt zum Kaffee zu greifen, startete ich meinen Morgen mit warmem Zitronenwasser und trank meinen Kaffee einfach etwas später.
Eigentlich nur eine winzige Veränderung und trotzdem machte sie für mich einen erstaunlich großen Unterschied. Mein Bauch fühlte sich deutlich besser an und das warme Wasser wurde ganz selbstverständlich Teil meiner Morgenroutine.
Was damals ganz unspektakulär begann, ist bis heute geblieben. Jeden Morgen. Auch im Urlaub. Mein warmes Wasser trinke ich überall.
Und mit diesem ersten kleinen Ritual kam die Neugier. Ich begann, mich immer mehr mit Ayurveda zu beschäftigen und genauer hinzuschauen: Was tut mir eigentlich wirklich gut, bei meiner Ernährung und in meinem Alltag?
Aus Neugier wurde Wissen
Gesunde Ernährung hat mich schon immer interessiert. Durch Ayurveda bekam dieses Interesse noch einmal eine ganz neue Tiefe.
Plötzlich standen Gewürze nicht mehr nur wegen ihres Geschmacks in meinem Regal, sondern auch wegen ihrer unterschiedlichen Wirkungen. Und aus ein paar Gewürzen wurden ... nun ja, ziemlich viele.
Irgendwann wollte ich nicht mehr nur einzelne Tipps und Rituale kennen, sondern wirklich verstehen, was dahintersteckt. Deshalb absolvierte ich meine Ausbildung zum ganzheitlichen Ayurveda Ernährungscoach, die ich 2025 bei Dr. Dania Schumann abschloss.
2026 folgte meine Ausbildung zur Ayurveda Köchin an der Europäischen Akademie für Ayurveda Rosenberg. Dabei konnte ich mein Wissen noch einmal ganz praktisch zu den Themen Gewürze & Öle und typgerechte Ayurveda Ernährung vertiefen.
Denn mich begeistert nicht nur, was wir essen, sondern auch, wie wir Lebensmittel zubereiten, miteinander kombinieren und daraus Gerichte entstehen lassen, die gut schmecken und auch gut tun.


Yoga & Ayurveda heute

Yoga und Ayurveda werden traditionell als Schwesterwissenschaften bezeichnet. Beide haben ihre Wurzeln in der indischen Tradition und betrachten den Menschen ganzheitlich.
Während Ayurveda den Blick stärker auf Gesundheit, Ernährung und Lebensweise richtet, beschäftigt sich Yoga mit Körper, Geist und dem Weg zu sich selbst. Für mich ist genau dieses Zusammenspiel das Spannende: Beide ergänzen sich und helfen uns dabei, uns selbst und unsere Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen.

Dabei geht es mir nicht um Perfektion, strenge Regeln oder darum, morgens um 5 Uhr aufzustehen und erst einmal zehn ayurvedische Rituale abzuarbeiten.
Ich mag es alltagstauglich, fundiert und unkompliziert. Denn manchmal sind es gerade die kleinen Veränderungen, die langfristig bleiben. Bei mir hat eine davon mit einem einfachen Glas warmem Wasser am Morgen angefangen.
Für mich hört Lernen nie auf. Ich liebe es, Neues zu entdecken, mein Wissen zu vertiefen und mich immer weiterzubilden. Was ich dabei lerne, fließt direkt in meine Arbeit ein und kommt so meinen Teilnehmer und Kunden zugute.
Mitglied im BYV Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen e.V.
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Ernährungscoach
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AYI – traditioneller Ashtanga mit innovativer Yogatherapie bei Dr. Ronald Steiner
315 h · Rosenberg Europäische Akademie für Ayurveda
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600 h · Dr. Dania Schumann
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